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Bettina Kaut

1965, Diplom-Psychologin, arbeitet seit 16 Jahren als Psychologin und Psychotherapeutin in der Erziehungsberatung. Sie war zuvor in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und im Kinderschutzzentrum tätig. Seit 19 Jahren hört sie tragische und bewegende Geschichten, die das Leben schreibt. Nun drängt es sie von der zuhörenden in die erzählende Rolle. Ihr nächstes Projekt wird die literarische Verarbeitung ihrer Begegnung mit einem Israeli sein, dessen Großeltern von ihrem Großvater ins KZ geschickt wurden. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Bettina Kaut absolvierte die A
utorenschule Hamburg 2010/2011 und entwickelte das Drehbuch AM HELLICHTEN TAG ein Gesellschaftsdrama (Synopse s.u.).

Kontakt: Bettina Kaut, Tel. 040-41498137, bettinakaut@web.de

AM HELLICHTEN TAG ein Gesellschaftsdrama
Schweigen ist Selbstschutz, reden ist Kinderschutz.

Frauke Reiser, 39 und Leiterin eines Kindergartens, möchte aus der kleinen Dorfkita eine Vorzeige-Kindertagesstätte mit musikalischer Frühförderung machen. Ihr Traum vom schmucken Kindergarten erscheint jäh bedroht, als sie Verdacht schöpft, dass der Praktikant, Felix (25) im Kindergarten zwei Kinder sexuell missbraucht. Sie fürchtet um den guten Ruf der Kita. Deshalb zögert sie, die Anzeichen für die Übergriffe ernst zu nehmen. Doch die Hinweise verdichten sich. Ohne Nennung von Gründen entlässt sie den Praktikanten, und hofft so, den Missbrauch vor den Eltern vertuschen zu können. Als sich der fünfjährige Julius mit ihrer Unterstützung ihr anvertrauen kann, begreift sie, dass viel mehr Kinder betroffen sind. Erst folgt sie aus Angst der Weisung ihres Vorgesetzten und schweigt dazu. Doch als sie erkennt, wie verstört die Kinder sind und wie sehr sie leiden müssen, informiert sie die Eltern und zeigt Felix an. Das Team teilt den Verdacht nicht, ihr Vorgesetzter tobt, die Eltern sind entsetzt und empört, Felix zeigt sie wegen Verleumdung an. Bei der polizeilichen Anhörung entlastet Julius Felix plötzlich und enthüllt ein anderes Kind als Täter. Frauke zweifelt an ihrer Wahrnehmung. Hat sie Julius zu suggestiv gefragt? Sie ist kurz davor, sich bei Felix zu entschuldigen, als sie durch einen Versprecher von Julius heraushört, dass Felix ihn und die anderen Kinder erpresst. Frauke kann mit Beharrlichkeit und Geschick die Kinder zum Reden bewegen. So kann sie ihr Team und die Polizei überzeugen. Sie gewinnt die Eltern und ihre Kolleginnen für die Aufarbeitung. Doch was den Kindern hilft, wird am Ende auch Felix vor Gericht nützen, denn die Aussagen der gestärkten Kinder gelten als manipuliert und verlieren ihre Beweiskraft. Aber Frauke gibt nicht auf. Sie ist inzwischen unbeirrbar auf der Seite der Kinder und findet doch noch einen Weg, Felix zu überführen.