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Sascha Borrée

Sascha Borrée geboren 1976, beginnt schon in früher Jugend Kurzgeschichten zu schreiben, stellt seine literarischen Versuche aber wegen fehlender Lebenserfahrung bald wieder ein. Stattdessen arbeitet er als Pizzafahrer, Kellner und Barkeeper. Er besucht die Hamburger Henri-Nannen-Journalistenschule und studiert deutsche, englische sowie amerikanische Literatur. Freiberuflich schreibt er unter anderem für Geo, den Stern, Die Woche sowie die Financial Times. Da er sich aber nicht nehmen lässt, in seinen Reportagen immer wieder Dichtung und Wahrheit zu mischen, entscheidet er sich endlich, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten, Erzählungen und Spielfilmexposés ist „Auf Messers Schneide“ sein erstes  Drehbuch.

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Sascha Borrée absolvierte die Autorenschule Hamburg 2004/2005 und entwickelte den poetischen Psychothriller AUF MESSERS SCHNEIDE. (Synopse s.u.).

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Kontakt Sascha Borrée, Tel. 040-506 89 890, sascha@borree.de

AUF MESSERS SCHNEIDE ein poetischer Psychothriller
Achte auf deine gedanken, denn sie sind der Anfang deiner Taten. (Lao-tse) 

Wenn nur diese Bilder nicht wären. Im Kopf des 25-jährigen Kochs Theo tobt ein Sturm. Seit Jahren wird er von zwanghaften Fantasien geplagt: Auf die Menschen, die ihm nahe stehen, sticht er in Gedanken mit Messern ein. Vergeblich versucht er, Herr über seine Fantasien zu werden, spricht zur Ablenkung Kochrezepte wie Mantras. Am Ende hilft nur der Rückzug in die Arbeit. Freunde oder gar eine Frau an seiner Seite hat Theo nicht mehr.
Seine mühsam kontrollierte, kleine Welt gerät aus den Fugen, als er Nina kennen lernt: Die 32-jährige Studentin jobbt als Bestatterin, redet über das Lieben und das Sterben genauso selbstverständlich wie der Koch über das Menü vom nächsten Abend. Sie lässt Theo gar keine andere Wahl, als ihr zu verfallen. Aber Theos Fantasien nehmen unerträgliche Ausmaße an. Aus Angst vor sich selbst wagt es der Koch kaum noch, ein Messer in die Hand zu nehmen. Die letzte Zuflucht, die Küche, wird zur Falle. So muss sich Theo der Aggression stellen. Sein Psychologe, der exzentrische Dr. Seeler, verlangt von ihm, auszudrücken, aufzuzeichnen und auszusprechen, was ihn quält. Theo beginnt, die Fantasien als düstere Cartoons auf Papier zu bannen – und er offenbart sich Nina. Anders als befürchtet weist sie ihn nicht zurück, sondern liebt ihn nur noch heftiger. Sie genießt es sogar, sich im Bett immer härter von Theo anfassen zu lassen.
Dann wird eine Kellnerin erstochen in der Restaurantküche gefunden. Am Tatort sieht es genauso aus wie in Theos Fantasien – und so kommt ihm ein Verdacht: Hat er selbst die junge Frau ermordet? Nur mit Ninas Hilfe kann Theo weiter seine bislang verdrängte, dunkle Seite erkunden und endlich erkennen, dass er niemals in der Lage wäre, einen Menschen zu töten.
Der ermittelnde Kommissar ist da anderer Meinung. Nachdem eine zweite Kellnerin stirbt, lässt er Theos Haus durchsuchen. Die blutigen Cartoons, die er findet, kommen ihm wie Blaupausen für die Messermorde vor. Theo macht sich auf die Suche nach dem Täter. Auch für ihn ist klar: Wer immer die Frauen getötet hat, kennt seine Zeichnungen. Doch neben Dr. Seeler weiß nur noch Nina von den Cartoons.