Dramaturgie im Dokumentarfilm

(Auto-)biographisches Erzählen

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Ort: Hamburg

Gebühr: 250,-€

Zeiten: Samstag 12.00 – ca. 19 Uhr / Sonntag 10 – 17 Uhr

Auch dokumentarische Filme sind komplexe dramaturgische Konstruktionen. Um eigene Ideen und Konzepte für inhaltlich und gestalterisch anspruchsvolle Dokumentarfilme mit Bewusstsein für ihr volles erzählerisches Potential zu entwickeln, ist die Anwendung grundlegender dramaturgischer Kategorien hilfreich.

Ausgangspunkt für die praktische Überprüfung eigener Projekte ist die Betrachtung von Filmbeispielen, deren Autorenhaltung und Erzählweise prägende dramaturgische Strukturen erkennbar werden lassen. Im Fokus des Seminars steht die persönliche Erfahrung als Grundlage dokumentarischen Erzählens und der Wahl des Genres: der biografische Dokumentarfilm, die autobiografische Erkundung, der Reisefilm und das Road Movie sind Formen, die das Einzigartige im Naheliegenden zeigen. Die erzählende Biografie geht dabei meist auch auf besondere Weise mit Historie oder Zeitgeschichte um: Das Verhältnis von Authentizität und Autobiografie ermöglicht berührende und überraschende Sichtweisen auf vermeintlich vertraute Themen und Zusammenhänge.

Auf der praktischen Seite sollen Motive, Ziele und Potential eigener Geschichten anhand der vermittelten dramaturgischen Grundlagen auf ihre dokumentarischen Entwicklungsmöglichkeiten hin diskutiert werden.

Besondere Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Das Seminar wendet sich an Einsteiger und Autoren, die ihre Auffassung dokumentarischer Erzählmuster um den Aspekt biografischer Erfahrungen als Zugang zum Stoff erweitern wollen.

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