Gendersensibles Erzählen in Film und Fernsehen

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Ort: Hamburg

Gebühr: 260,- €

Zeiten: Samstag 12.00 – ca. 19 Uhr

Welche Vorstellungen von Geschlecht trage ich in mir? Inwiefern schreiben sich stereotype Bilder von „Mann“ und „Frau“ in meiner Arbeit fort? Und wie kann ich mich von ihnen lösen und zu mehr Kreativität finden?

In diesem Seminar begeben wir uns auf eine Forschungsreise – zunächst zu uns selbst und unserem sogenannten „unconscious bias“, also unbewussten Vorurteilen, und schließlich zu neuen Figuren und Narrativen jenseits dieser limitierenden Denkmuster. Auf dem Weg dorthin beschäftigen wir uns mit dem Status Quo der Geschlechterdiversität in Film und Fernsehen und mit der Wechselwirkung zwischen Medienbildern und gesellschaftlichen Prozessen. Anhand konkreter Beispiele erforschen wir, welche Bilder von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen Tropen wie das „Manix Pixie Dream Girl“ oder auch die klassische „Damsel in Distress“ vermitteln, und welche Alternativen wir zu diesen stereotypen Figuren entwerfen können. Schließlich wollen wir anhand gängiger Kino-, TV- und Online-Genres erste Konzepte für geschlechtergerechte Produktionen entwerfen.

Ziel des Seminars sind sowohl die Sensibilisierung für Geschlechterklischees in den Medien wie auch die Entwicklung eigener Lösungsstrategien und neuer kreativen Ideen abseits der ausgetretenen Wege. Es richtet sich vornehmlich an die Gewerke Regie, Drehbuch und Produktion, steht aber allen Interessierten offen.

 

 

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