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Stephanie Blöbaum

1970 in Hannover geboren, hat in Trier, Berlin und Amsterdam Germanistik und Kunstgeschichte studiert. Die Suche nach dem besten Beruf der Welt führte sie durch Buchverlage, zum Radio, zu einem klassischen Konzertveranstalter und mehrere Jahre in die Werbung. 2006 hat sie ihn gefunden, den Traumjob. Seitdem schreibt sie als Co-Autorin für die ZDF-Serie »Notruf Hafenkante«. Stephanie Blöbaum lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Stephanie Blöbaum absolvierte die Autorenschule Hamburg 2009/2010 und entwickelte das Drehbuch DER FALSCHE VATER, ein Drama (Synopse s.u.).

Kontakt: Stephanie Blöbaum, 040-43910716, steffi.bloebaum@gmx.de

 

DER FALSCHE VATER ein Drama
»Bei der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein.« (Paul Watzlawick) 

Scheidungsanwältin Helene Bleibtreu, 32 und pflichtbewusst, verzichtet zugunsten der Familienkanzlei auf ein Privatleben. Die ersehnte Anerkennung erhält sie nicht. Vater Carl, ein Schlitzohr, sonnt sich in Helenes Leistungen, schiebt aber seinen fälligen Rücktritt aus Angst vor dem Alter ständig auf. Derweil poliert Mutter Marlies die bürgerliche Fassade. Da erfährt Helene, dass Carl nicht ihr leiblicher Vater ist. Sie fühlt sich betrogen.
Und schlimmer noch: Ihre Eltern weigern sich, ihre Fragen zu beantworten. Helene macht sich tief enttäuscht auf die Suche nach ihrem biologischen Vater. Samenspenden und künstliche Befruchtungen wurden in den siebziger Jahren nicht offiziell dokumentiert. Helene unternimmt eine mühevolle Recherchereise, die im Keller der Frauenarzt-Witwe Claasen endet. In Dr. Claasens privatem Spendersamen-Register findet sie die Spur zu ihrem richtigen Vater. Dirk Harms, ein bescheidener, introvertierter Jurist. Er scheint Helene vollkommen und sie kann ihn für sich gewinnen. Als Harms ihm eine Stellung in seiner Großkanzlei anbietet, fühlt sich Helene am Ziel. Jetzt kommt auch von Carl ein überraschendes Angebot: Helene soll endlich Partnerin in der Kanzlei werden. Sie weiß, dass ihm das Büro um die Ohren fliegt, seit sie mit der Vatersuche beschäftigt ist. Und sie spürt seine Eifersucht auf den neuen Papa. Doch Helene denkt zum ersten Mal nur an sich und wechselt zu Harms – die meisten Mandanten gehen mit. Als Carl einen wichtigen Prozess gegen Harms verliert, wird ihr schlagartig klar, dass sie von ihrem richtigen Vater Dirk Harms hintergangen wurde. Helene steht vor dem Scherbenhaufen ihres spätpubertären Ausbruchs. Von Harms
will sie nichts mehr wissen - Carl kann sie nicht mehr in die Augen blicken. Ihre Entscheidung für den falschen Vater hat seine Existenz ruiniert. Einfach abhauen? Unmöglich, denn sie liebt nun mal ihren egozentrischen und lauten Vater Carl. Helene überwindet ihre eigenen moralischen Gesetze und nimmt einen schwierigen Kampf um die
Kanzlei – und seine Anerkennung auf. Am Ende gehört die Kanzlei wieder der Familie Bleibtreu. Carl und Marlies – stolz auf ihre Tochter – überwintern auf Mallorca. Und Helene entdeckt die Vorteile eines früheren Feierabends.